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Darmspieglung (Koloskopie)

Darmspieglung (Koloskopie)

Koloskopie

Die Darmspiegelung ist wirklich gründlich und dabei völlig schmerzfrei – entgegen den Befürchtungen früherer Jahre!

Professor Foerster bittet jeden Patienten um die aktive Mithilfe durch die selbständige Stuhlentleerung am Tag vor der Untersuchung: Ab ca. 12:00 des Vortages werden zwei verschiedene Abführ-Cocktails entsprechend beiliegender Beschreibung getrunken und dazu möglichst viel zusätzliche Flüssigkeit. Nach mehrmaligem Gang zur Toilette ist der Darm schonend aber wirkungsvoll geleert.

Am Tag darauf, direkt vor der Untersuchung, erhält der Patient ein leichtes Entspannungsmedikament. Dadurch entspannt sich der Darm für einige Minuten vollkommen und die Untersuchung istabsolut schmerzfrei.

Die Untersuchung dauert in der Regel 10 – 15 Minuten. In den entleerten, gereinigten Darm wird ein dünner, biegsamer Schlauch eingeführt, um die Darmschleimhaut genauestens zu untersuchen. Kleinste Veränderungen des Gewebes oder Polypen können noch während der Untersuchung entfernt werden. Das ist durch die besondere Beschaffenheit der Darmschleimhaut sehr gut möglich, eine Operation ist nicht mehrnotwendig.

„Wann fangen Sie denn an?“, ist die meistgestellte Frage nachdem die Untersuchung vorbei ist.

 

Wann sollte eine Koloskopie gemacht werden?

Die große Gefahr bei Darmkrebs ist die unauffällige und schleichende Entwicklung: Der Krebs entwickelt sich meist über viele Jahre. Die ersten Anzeichen sind allgemeiner Art und lassen noch nicht auf eine Krebserkrankung schließen. Diese ersten Symptome bleiben oft ohne Beachtung.

Die ersten unerkannten Symptome können sein:

  • Bluthochdruck.
  • Häufige Müdigkeit.
  • Atemnot und Herzklopfen bei geringer Belastung.
  • Blässe und Blutarmut.
  • Völlegefühl oder Übelkeit.
  • Evtl. auch Gewichtsabnahme.

Hat sich die Krankheit bereits manifestiert, können hinzukommen:

  • Blut / Blutauflagerungen im Stuhl, Blut am Toilettenpapier. Bluttropfen können durch Hämorrhoiden verursacht sein, leider auch durch Polypen oder Tumore, die in den oberen Dickdarmabschnitten zu finden sind.
  • Schwarzer / dunkler / dünner Stuhl.
  • Blähungen, Bauchschmerzen, Leibschmerzen.
  • Koliken oder Durchfälle und Verstopfungen.
  • Evtl. auch Kreuzschmerzen.

Die ersten, unerkannten Symptome?

  • Alarm: Blut / Blutauflagerungen im Stuhl. Dies kann ein ganz konkretes Symptom sein und sollte so schnell wie möglich untersucht werden.
  • Wenn direkte Verwandte an Dickdarmkrebs (oder Krebs anderer Organe) gestorben sind.
  • Wenn zusätzlich das Alter 40 – 45 Überschritten wurde.
  • Eine plötzliche Veränderung beim Stuhlgang: Sie gehen häufiger oder seltener zur Toilette, der Stuhl sieht auf einmal anders aus.
  • Eine ungesunde, „risikoreiche“ Lebensführung: Nikotin, viel Fleisch, erhitzte Fette, Weißmehl und Zucker, keine Ballaststoffe, wenig Trinken, keine Bewegung.
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